Zu Besuch bei den Urururgroßeltern

Die 3ABHW nutzten gemeinsam mit den Klassenvorständinnen Hofer, Quendler-Moser und Pissaritsch die Umsteigertage der ÖBB für einen Ausflug nach Maria Saal.
Mit Zug und Bus ging es zunächst zum Kärntner Freilichtmuseum, wo mit Regenschirmen bewaffnet die Besichtigung von verschiedenen Bauernhäusern wie zum Beispiel dem Bodner Haus (anno 1470) am Programm stand. In den zweieinhalb Stunden fachkundiger Führung bekamen wir einen Einblick in das bäuerliche Leben von früher (Lebensformen und -bedingungen, Möbel, Handwerksgeräte, Mühlen und Öfen der ländlichen Bewohner Kärntens in unterschiedlichen Zeitepochen) und entdeckten die ursprüngliche Bedeutung von Redewendungen wie „Der Hut brennt“ oder „den Löffel abgeben“ wieder.
Der Maria Saaler Dom stand nach einer Mittagspause am Programm. Nach einer kurzen Einführung im Inneren des Doms ging es die vielen Stufen hinauf zur Maria Saalerin, der 6600 kg schweren Glocke im Nordturm. Den Abschluss bildete die Umrundung des Doms und die Besichtigung der 14 modern gestalteten Kreuzwegstationen im Burggraben durch den Künstler Karl Vouk im Jahre 2018. Das Besondere daran ist, dass man beim Westportal eine 15te Station hinzugefügt hat, die die Auferstehung Christi zeigt.
Insgesamt ein gelungener Tag, der uns nach den Sommerferien einander wieder ein bisschen näherbrachte und gleichzeitig einen Einblick in die Geschichte Kärntens gab.










